Drei Fragen an Fabian Hofmann,
Geschäftsführer Anodyne Schweiz

Die Wirkung Ihrer TV-Werbung ist gross. Wie überraschend sind die Resultate für Sie?

Da wir für unsere erste TV-Kampagne die reichweitenstärksten Sender der Schweiz gewählt haben, hatten wir eine gewisse Erwartungshaltung. Trotzdem war die Kampagne ein Erfolg. Grund dafür ist wohl auch das Produkt. Rückenprobleme sind weit verbreitet, somit sind wir mit diesem Thema auf grosses Interesse in der Bevölkerung gestossen.

Überraschend waren jedoch die unterschiedlichen Leistungen einzelner Spots. Dies sehe ich als grossen Erfolg, denn nur mithilfe der erhobenen Daten können wir künftige Kampagnen weiter optimieren. Nur ein Beispiel: Spots am Vormittag hatten im Durchschnitt eine bessere Leistung als Spots am Abend.

Ihre TV-Spots wurden auf Sendern der SRG sowie auf S1 ausgestrahlt. Ein bewusster Entscheid?

Ja. Einen Grossteil unserer Ressourcen nutzen wir eigentlich für Onlinemarketing, das ja einen Werbewirkungsnachweis erlaubt. In der Offline-Welt – also z.B. im TV-Bereich – war dies bisher nicht möglich. Die Technologie von Spoteffects erlaubte uns, genau diesen Wirkungsnachweis auch dort zu erhalten. Somit entschieden wir bewusst, auf verschiedenen reichweitenstarken Sendern zu werben. Nur so konnten wir das nötige Know-how für künftige, noch effizientere Kampagnen sammeln.

Wie fliessen die gewonnenen Erkenntnisse in eine nächste Werbekampagne ein?

Untersucht haben wir vor allem die Klickraten auf unserer Website in den ersten 10 Minuten, nachdem ein Spot ausgestrahlt wurde. Tageszeiten oder Werbeumfelder, welche schlechter abgeschnitten haben, werden wir minimieren. Solche, die stark performt haben, werden wir natürlich ausbauen. Danach wird wieder gemessen und verglichen. Wir sind guter Dinge, dass dadurch Klickraten und Umsätze noch gesteigert werden können.